Da ich jetzt nun Urlaub und damit Zeit habe, werde ich euch über die letzten 2 Wochen auf den neusten Stand bringen.
Es ist Freitag 8:30 und ich muss um 12 meinen Zug bekommen um Miri in Nürnberg abzuholen.
Ein kurzer Blick in meine Bude versichert mir das, was mir eigentlich schon klar war, da muss einiges getan werden. Also erstmal die Bude aufräumen (meine Arbeitszeit habe ich am folgenden Montag an meinem freien Tag nachgeholt)!!! Dafür musste erstmal das dreckige Geschirr abgespült werden. Da ich einen Heißwasserboiler habe, muss man dort erstmal Wasser einlaufen lassen. Dieser Boiler hat einen Sicherungsmechanismus, dass wenn man vergisst die Wasserzufuhr abzudrehen, wenn der Boiler voll ist, es durch ein Rohr nach unten abläuft. Dieses Rohr sollte eigentlich immer über der Spüle hängen, bei mir ist es aber meistens auf die Arbeitsfläche gerichtet. Ich drehte also das Wasser auf und ging dann runter ins C-14, um einige leere Flaschen wegzubringen. Dort traf ich de Resi, die von ihrer Feier das C 14 aufräumte. Als ich so nach 10 min in meine Bude zurückkam hörte ich es tropfen und mir wurde es schockartig klar: Der Boiler. So war es auch tatsächlich, der Boiler lief über, über die Arbeitsfläch auf dem Boden, wo das Wasser auf einem 1,5 qm großen stück 1 cm hoch stand. Wie ein Blitz lief ich ich die CVJM-Küche und holte alle Handtücher, die ich greifen konnte und schrie der Resi zu, wenn du was Lustiges sehen willst komm mit! So kiniete ich auf dem Boden und trocknete den Boden und Resi lachte mich dabei aus. Doch dann kam die Entscheidung: Zu gucken gibts net, entweder helfen oder gehen. Zum Glück blieb die Resi und trocknete das Geschirr ab, legte meine t-shirts und socken zusammen und saugte den Boden, um nur einges zu nennen. Ich chuftete ind er Zeit natürlich auch. Ein Highlight war noch, dass zwischenzeitlich Mario und siene Tochter Judith in die Werkstatt kamen, um etwas für die Schule zuwerkeln. Irgendwann entdeckten sie meine Süßigkeiten direkt neben der Tür und nach dem ich sie aufgefordert hatte, sich zu bedienen, stan den sie regelmäßig in meiner Tür, guckten uns beim Arbeiten zu und naschten meine Süßigkeiten und gaben ab und zu noch ein Kommentar von sich.
Bleibt nur eine Frage offen: Warum hilft die Resi ihm nur? Zur Belohnung habe ich gestern für sie gekocht, wobeis ie sich das Hauptgericht selber aus meinem kochbuch ausgesucht hatte.
Es gab:
- Gurkensalat mit Feta und Dill
- Schweinelende in Johannisbeer-Rahm-Sauce mit Salzkartoffeln und Karotten
- Kirsch-Quark-Speise
Um nochmal auf meine Bude zurückzukommen, sie war danach blitzeblank-sauber und Miri war nen bissel beindruckt....(natürlich habe ich ihr auch gesagt,wie es genau dazu gekommen ist).
Noch mal Danke an Resi, die mit aufgeräumt hatte und an Miri, weil ich wegen ihrem Besuch, mal wieder aufgeräumt habe...
Euer Chaot Patrick...
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